Buch

Unsicherheit ist einer der häufigeren Begleiter auf des Mannes Lebensweg. Das gefürchtete Wort „Karzinom“ verbinden wir mit -idealerweise weit entfernten- unzähligen Berichten (auch Prominente sind betroffen), mit Fachliteratur oder Konferenzen.
Dass Prostatakrebs eben nicht tödlich enden muss, legt in seinem Buch „Liebe – Lust – Prostata“ der Journalist Friedrich Zimmermann dar. Die Schilderungen des ehemaligen Patienten spiegeln eine persönliche Erfahrung wider: vom ersten Schock nach der Diagnose über die Unsicherheit, welchen ärztlichen Rat Mann befolgen sollte, bis hin zur Begegnung auf dem partnerschaftlichen Parkett, der OP, der Nachsorge und einer neuen Bedeutung von Viagra. Der Autor beschreibt seinen Weg bis zur Heilung als wahre Liebesgeschichte. Kürbiskerne helfen null!
Zimmermann schildert das Verfahren der Früherkennung und die für ihn beste Behandlungsmethode und welche bedeutungsvolle Rolle den Partnerinnen zukommt.
„Warum haben die meisten Männer Angst davor, sich von einem Arzt untersuchen zu lassen?“ „Was ist ein Screening?“
„Warum ist es gesellschaftlich „zulässig“, dass Männer an einem Herzinfarkt sterben, nicht aber an Diabetes oder Krebs?“ „Warum gehen Jungs nirgendwo hin, während Mütter ihre Mädchen ab dem 13. Lebensjahr zur gynäkologischen Untersuchung und Aufklärung begleiten, wo sich diese zeitlebens betreut fühlen können?“ Auch Jungen hätten gerne einen unabhängigen Ort, um ungehemmt Fragen zu Körper und Sexualität zu stellen, was am besten ein Urologe übernehmen kann.
Wenn alle großangelegten Vorsorgekampagnen der vergangenen 40 Jahre als erfolglos einzustufen sind, weil noch immer nur etwa 16% Männer zur Vorsorge gehen, wo sollte dann endlich neu angesetzt werden?
„Lieber tot als impotent!“ oder weniger ent-täuschend: „Lieber krebsfrei leben, als potent sterben!“ – Wo liegt die Täuschung?

Die beste Idee, um diesem weltumspannenden Thema mutig gegenüber zu treten und einen eigenen intimen Umgang damit zu finden, ist hier eine lebensbejahende Einstellung. Und Offenheit gegenüber den Informationen in diesem Buch.

4 Kommentare:

  1. Ich hatte einen PSA Wert von 29. Jetzt 6 Monate, nach einer Prothonenstrahltherapie noch 1,27. Falls Sie meine Geschichte interessiert, schreiben Sie mir.

  2. Kurze Frage: wurde Ihr Buch ins italienische übersetzt?

    Danke

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